Corporate News: Zuschlag für Brustkrebs-Forschungsprojekt der EU

MeVis Medical Solutions stellt Innovationskraft unter Beweis


  • Verbesserte Früherkennung und Diagnostik von Brustkrebs
  • Einziger kommerzieller Partner im EU-Projekt
  • Rund eine Mio. Euro Förderung für MeVis-Gruppe

Bremen, 8. Juli 2008. Die MeVis Medical Solutions AG [ISIN: DE000A0LBFE4] hat von der Europäischen Kommission den Zuschlag für ein wegweisendes Projekt in der Brustkrebsforschung erhalten: Im Auftrag des European Institute for Biomedical Imaging Research (EIBIR) wird der Bremer Spezialist für krankheitsorientierte Software-Lösungen in der bildbasierten Medizintechnik daran arbeiten, die Früherkennung und Diagnostik von Brustkrebs noch weiter zu verbessern.

MeVis Medical Solutions ist der einzige kommerzielle Partner in dem jetzt gegründeten Konsortium, das darüber hinaus aus dem gemeinnützigen Forschungsinstitut MeVis Research sowie sieben weiteren international führenden Einrichtungen aus dem Hochschul- und Klinikbereich in Europa besteht. Insgesamt wird die MeVis-Gruppe für ihre Mitarbeit am Projekt „HAMAM“, das auf einen Zeitraum von 36 Monaten angelegt ist, mit rund einer Mio. Euro unterstützt. „Wir freuen uns, EIBIR von diesem Forschungsprojekt überzeugt zu haben“, sagt Dr. Carl J.G. Evertsz, Vorstandsvorsitzender der MeVis Medical Solutions. „Durch dieses Projekt können wir erneut auch auf europäischer Ebene definieren, was innovative Spitzenleistung im Bereich BreastCare ist und unsere Innovationskraft und Technologieführerschaft in der bildbasierten Medizintechnik unter Beweis stellen.“ Die Bremer Gesellschaft hat bereits erfolgreich die EU-Brustkrebsprojekte SCREEN und SCREEN-TRIAL realisiert.

Im Mittelpunkt des aktuellen Projektes steht die Zusammenführung aller Bildgebungsverfahren auf einer einzigen Workstation. Dadurch werden Grenzen überwunden, die aus dem bisher isolierten Einsatz der verfügbaren Bildgebungsverfahren resultieren. Gleichzeitig entsteht eine umfangreiche Datenbank, die dem Mediziner beim Erstellen seines Befundes zusätzliches Wissen liefert. Das System wertet die bei der Untersuchung gesammelten Patienteninformationen anhand bestimmter Algorithmen aus und macht auf dieser Basis gegebenenfalls Vorschläge zum Einsatz weiterer Bildgebungsverfahren. Diese multi-modale Workstation kann später herstellerunabhängig eingesetzt und damit an alle verfügbaren Geräte angeschlossen werden.